Danube Adventure "Friendship"

Kaffee, Schnee und heiße Badewanne – wir sind zurück!

by Andreas on Jan.12, 2010, under Projekt

Minus 2°C zeigt das Thermometer und die Sonne versucht, sich durch die Wolken zu schieben, als wir  uns auf freien und trockenen Straßen nach Krems aufmachen. Neben den Straßen liegt zwar gut Schnee, aber das Fahren ist völlig problemlos. In Krems steuern wir die Bezirksblatt-Redaktion an, und Redaktionsleiterin Doris Necker freut sich über unseren Besuch: Kurzes Gespräch, ein Foto – und wir sind wieder weg; schließlich erwartet uns in der Schleuse Wallsee ein Kaffee!

Die dortige Belegschaft hat uns schon erwartet: Sie verfolgen unsere Tour mit großem Interesse und wussten vom letzten Eintrag, dass wir kommen würden. Der Empfang ist herzlich! Wir bekommen Kaffee satt und werden sogar noch mit selbstgebackenen Plätzchen verwöhnt. Uns geht’s richtig gut und wir reden und reden… Als wir endlich wieder abziehen, schneit es wieder. Die Straßen sind trotzdem gut zu fahren und so geht’s relativ flott an Linz vorbei Richtung Heimat. Nach Linz entscheiden wir uns allerdings, nicht der Donau entlang über Eferding zu fahren, sondern glauben, die Bundesstraße über Rohrbach sei besser. Innerhalb der nächsten Stunde erweist sich dies jedoch als absoluter Trugschluss! Der Schneefall nimmt zu, die Straßen machen dicht und wir kommen nur noch im Schneckentempo voran.

Während ich mal kurz was Dringendes zu erledigen habe, düst Hendrik weiter – und war nicht mehr gesehen. Bis Rohrbach hole ich ihn nicht mehr ein, auch an der dortigen Tankstelle finde ich ihn nicht. Die Wetterbedingungen sind allerdings mittlerweile so schlecht – dunkel, Schneefall, minus 7°C – , dass ich beschließe, nicht mehr weiter zu fahren, sondern hier eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Dabei hoffe ich, dass meine EC-Karte geht, denn unsere Barschaft hat Hendrik, ich nur das “Plastikgeld”.

Im Hotel Kern in Rohrbach finde ich nur eine Telefonnummer, die ich anrufe. Die Chefin erklärt mir am Telefon ganz unbürokratisch den Zahlencode für den Schlüsselsafe, und ich habe eine wunderbare Übernachtung. Auch das “Kartenproblem” ist wirklich keins – klasse!! Vielen Dank!

Hendrik versuche ich telefonisch zu erreichen, weil ich davon ausgehe, dass er den Heimweg einfach durchgezogen hat, erreiche ihn aber nicht. Später ruft er mich an und erzählt, dass er nur ein paar Kilometer weiter “aufgegeben”, die KTM abgestellt hat und sich von Hans hat holen lassen – er ist also gut heimgekommen und ich schlafe ruhig.

Der nächste Morgen präsentiert sich in winterlicher Schönheit: eisige Kälte (-8°C), leichter Sonnenschein und wieder relativ frei befahrbare Straßen. Es ist richtig schön, die letzten paar Kilometer nach Untergriesbach abzuspulen. Dort angekommen, genehmige ich mir im “Café Pur” bei Uli und Benno erstmal einen Willkommens-Cappuccino. Das heiße Bad zuhause genieße ich etwas später. Hendrik hat mittlerweile die KTM auch abgeholt und ist daheim. Wir sind zurück!

Das Vorhaben!

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